Umfrage zum Thema "Biologisierung in der Implantologie"
Die „Biologisierung der Implantologie“ entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Bestandteil moderner implantologischer Konzepte. Dabei stehen biologische und regenerative Verfahren im Mittelpunkt, die die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers gezielt unterstützen. Methoden wie PRF (Plättchenreiches Fibrin), autologe Knochenaugmentation oder der Einsatz von Wachstumsfaktoren und Stammzellen werden immer häufiger eingesetzt, um die Osseointegration zu verbessern, Entzündungsrisiken zu senken und die Langzeitstabilität von Implantaten zu fördern.
Diese Entwicklung markiert einen Paradigmenwechsel: weg von rein mechanisch-technischen Lösungen, hin zu biologisch unterstützten, individuell abgestimmten Therapiekonzepten. Die Biologisierung eröffnet neue Möglichkeiten – stellt die klinische Praxis jedoch auch vor neue Fragen hinsichtlich Evidenz, Aufwand, Kosten und Anwendbarkeit.
In den folgenden Fragen möchten wir Ihre fachliche Einschätzung, Ihre praktischen Erfahrungen und Ihre Meinung zu den Chancen und Herausforderungen biologischer Verfahren in der Implantologie erfahren.